Seekühe erhalten Fauna in Florida

Seekühe oder Manatees sind Floridas größte Meeressäuger und tragen entscheidend zur Erhaltung der Fauna bei. Die sanften Riesen werden bis zu 70 Jahre alt und erreichen ein Gewicht von 600kg. Als Gärtner zäunen sie die Ausbreitung von invasiven Pflanzen und erhalten die Biodiversität in den Wasserwegen.

Den Tag lassen sie ruhig angehen. Sie schlafen die Hälfte die Tages und wachen nicht einmal auf, wenn sie alle 20 Minuten Luft auftauchen und schnappen. Die Gegend um Bradenton heisst Manatee County, denn hier leben besonders viele Seekühe. Sie sorgen schlussendlich für die wunderbare Fauna dort.

Aus nächster Nähe können die Seekühe im Parker  Manatee Rehabilitation Habitat im Bishop Museum of Science and Nature in Bradenton erlebt werden. Dort werden notleidende Seekühe betreut. Seit seiner Gründung wurden 40 Seekühe gepflegt. Die Einrichtung erläutert viel Hintergrundwissen zu den Seekühen. Diese sind reine Vegetarier, sie leben in den flachen Buchten, Flüssen und Kanälen.

Ein einheimischer Führer zeigt Ihnen gerne die Seekühe. Im tieferen Wasser sind sie schwer zu erkennen. In Zeitlupe bewegen sie sich aufeinander zu und stupsen sich kurz mit  der Nase an, ein Ritual, das Seekühe bereits als Babys mit ihrer Mutter machen.

Besuchen Sie die Region, hier die Angaben vom Parker Manatee Rehabilitation Habitat, es wird dort als Bishop Museum bezeichnet und hat eine sehr informative Webseite.


Bishop Museum
201 10th St. W
Bradenton, FL 34205


Tel: +1 941 746 4131
info@bishopscience.org
bishopscience.org

Werben in sozialen Medien

Ja, ich habe begonnen mit sozialen Medien, meine Reise in Hamburg, jedoch schnell wieder den Mut verloren. Liest keiner und es braucht Arbeit die Kontakte aufzubauen. Facebook, Instagram, Snapchat, ran an den Speck. Themen habe ich genug, immer wieder neue Lieder, Ausflüge, Begegnungen, Beiträge.

Die Motivation für die Reise ist da gewesen, doch ich hatte nie mit sozialen Medien begonnen. Natürlich bräuchte das die Webseite. Zumindest bin ich als Liedermacher aktiv. Ich spreche da viel mit Menschen und die dürfen gerne auf dieser Webseite posten.

Selbst fehlt mir die Zeit, Amerika Reisen ist ein Projekt von vielen. Ich werde da insgesamt mehr machen müssen, doch richtig bei sozialen Medien sich engagieren ist schon für ein Thema ein Vollzeitjob.

Hamburg – ein mühevoller Start der Reise

Auf die Reise nach Hamburg habe ich mich lange gefreut, markierte diese doch den Start zu meiner Amerika Tournee. Die lange Busreise mit Flixbus ist anstrengend, doch gleichzeitig eine Erfahrung, irgendwie wird die Nachtfahrt überstanden und ein wenig wird auch geschlafen.

Ich habe mir einen Kaffee gegönnt, bin lange zum Hostel spaziert und mich vorbereitet für den Tag in Hamburg. Mit Kaffeeröstern wollte ich sprechen und mit Reedereien. Die Reise sollte gesponsert werden. Zudem wollte ich mit der Gitarre spielen, Kontakte finden und meine Schlafmatte mitnehmen, am Ende ist alles ein Desaster gewesen. Gegen Abend noch Kopf- und Zahnweh, doch gut geschlafen habe ich.

Die Kaffeeröster haben ohne Termin mit mir nicht reden wollen. Das hatte ich schon im Vorfeld wissen müssen, denn bei meinen telefonischen Versuchen vorab, hat sich niemand dafür interessiert. Gut, wenn ich dann persönlich komme, Pustekuchen, für mich wirkte das arrogant, wo ist die Herzliebe für den Kaffee? Dennoch der Besuch der Rösterei in der Speicherstadt ist schön gewesen, hier ein paar Fotos.

In der Speicherstadt roch ich die weite Welt im Gewürzmuseum und habe viel darüber führen eine nette Begegnung mit einer Karatemeisterin gehabt. Die Inhalte dazu sind auf der Webseite von Gewürze Reisen hinterlegt.
Seite zum Gewürzmuseum Hamburg

Keine einzige Reederei aus Hamburg nimmt Passagiere auf Containerschiffen mit, auch hier wurde ich nur abgewimmelt. Zum Schluss bin ich bei der Frachtschiff Abteilung vom Lufthansa City Center gelandet, die Angebote hatte ich schon vorher. Die bieten auf alle Fälle Schiffspassagen an. Ein Tag kostet Euro 80,- doch bin ich viel zu umtriebig, um mich tagelang mit mir alleine zu beschäftigen.

Meine Reise findet nun nicht statt. Ich habe gelernt, wie schwierig es ist Sponsoren zu finden. Es ist ein langer Prozess, bis eine Idee akzeptiert wird. Ich hätte mir gewünscht einige persönliche Gespräche zu führen.

Nach allen Niederlagen hatte ich dennoch eine schöne Zeit Gewürzmuseum und die Vielfalt der Welt gespürt. Hamburg hat das Flair der grossen weiten Welt, vielleicht hatte ich Pech und sollte mich davon nicht anstecken lassen.